Für eine begrenzte Zeit lässt how to put things we can/not space das Kellercafé der Hochschule für Grafik und Buchkunst in die Galerie der Hochschule wiederaufleben. Das Kellercafé selbst musste im Laufe des Jahres 2005 den selbstorganisierten Betrieb einstellen und hinterlässt in der Hochschule eine Lücke im sozialen Raum. Informeller Treffpunkt, Partylocation und Freiraum zugleich war der kleine Kellerraum über Jahre hinweg maßgeblich an der Konstitution sozialer Sphären in der Hochschule beteiligt.
how to put things we can/not space stellt neben dem regulären Cafébetrieb mit Musik und Parties die Frage nach den Grenzen und Möglichkeiten der Selbstorganisation, aber auch dem Bedürfnis nach sozialen Räumen in den Vordergrund. Begleitend wurde dies durch Workshops und unverbindliche Treffen thematisiert, zu denen Künstler, Lehrende und Wissenschaftler eingeladen wurden. Dazu gehörten Archleague, Beatrice von Bismarck, Stephan Dillemuth, Markus Dresen, Silke Steets und Rolf Thiele.
how to put things we can/not space ist hervorgegangen aus der Arbeit des /D/O/C/K-Projektbereichs zum Thema Der mediatisierte Raum, einer 2005/2006 erfolgten Zusammenarbeit der HGB Leipzig mit der Künstlerin Dorit Margreiter und GastwissenschaftlerInnen der Universitäten Leipzig und Bremen und war Teil des im Zeitraum vom 9. Juni bis 15. Juli in der Galerie stattfindenden Projekts Raumvermittlung.
Für die Arbeit an how to put things we can/not space schloss sich aus dem /D/O/C/K-Projektbereich eine interdisziplinäre Gruppe zusammen, um dem Verhältnis von physischen Orten und sozialen Räumen eine begreifbare Dimension zu geben:
Yvon Chabrowski, Angela Dressler, Stefan Hurtig, Eduard Klein, Angela Köntje und Vera Lauf